#USA: Südstaaten-Tagebuch || Part One

Georgia, Florida & South Carolina

Hier, wo sich Palmen in die Fotomotive schieben, wo sich Alligator und Schlange gute Nacht sagen und wo das Spanische Moos, das in den Baumkronen flattert, Muster ins Sonnenlicht wirft, hier beginne ich den Bericht über meinen Südstaatentrip. Zwei Wochen lang haben wir eine Landungsmarke nach der anderen im Atlas markiert und dabei so viele verschiedene Eindrücke dieser Region gewonnen wie sonst auf einem Trip durch halb Europa.

Erster Halt: Charleston (South Carolina)

Kolonialhaus

Ein Klappen der Autotür und schon fühlt man sich „vom Winde verweht“. Wie in einer aufwendigen Filmkulisse thronen die mächtigen Kolonialstil-Villen nebeneinander zwischen Palmen und amerikanischen Flaggen. Charleston steckt randvoll mit diesen Schaustücken kolonialen Wohlstandes – eins imposanter als das andere. Besonders schick sind die bunten Häuser der Rainbow Row, die  sich – Pastell an Pastell – die Küstenstraße entlangziehen. Der kleine Ort war für uns genau richtig zur Einstimmung in die subtropische Atmosphäre der Südstaaten.

Kolonialhaus

Rainbow Row

Rainbow Row

Zweiter Halt: Savannah (Georgia)

Savannah ist verzaubert! Auf jedem Platz, jedem Weg, besonders aber auf der Bull Street und ihren Querstraßen, liegt ein wuseliger Teppich aus Licht und Schatten. Das Moos, das sich in die Kronen nahezu jedes Baumes gesetzt hat, erzeugt ein Lichterspiel wie im Wald und macht alles irgendwie gemütlich. Die Bull St. ist aber auch so der Angelpunkt der Stadt, denn hier wechseln sich hippe Cafés (super leckeres Essen gibt’s bei Daniel Reed’s Public Kitchen and Bar) so lange mit begrünten Squares ab, bis man am Ende am Savannah River landet. Hier wartet wie aufs Stichwort schon der repräsentative Raddampfer und an der Uferpromenade findet man zum Beispiel Savannah’s Candy Kitchen, eine Schoko-Küche, in der die Süßigkeiten Zug fahren und eine Rutsche runterrauschen.

Forsyth Park

Forsyth Park

Forsyth ParkRaddampfer

Uferpromenade Savannah

Uferpromenade Savannah

Dritter Halt: Tybee Island (Florida)

Erinnert ihr euch an die pastellfarbenen, verwaschen aussehenden Surfer-Shirts aus den 80ern? Seit ich hier war, weiß ich endlich, wo der damals omnipräsente Design-Clou seine Inspiration fand (sieht man auf dem nächsten Bild ganz gut ^^). Alle Gebäude hier erinnerten mich ein bisschen an Barbies Strandhaus, denn über allem liegt dieser gewisse Kitsch-Filter, bei dem man sofort auf Urlaubsmodus schaltet. Tybee Island stellt hierbei die perfekte Beach-Beauty-Kulisse mit lässigen Strandbars und szenischen Sonnenuntergängen. Richtig gutes Essen in durchgestyltem Interiour bekamen wir im Social Club. Ein paar Grad haben zum echten Summer Feeling zwar noch gefehlt, aber Tybee hätte nicht mehr tun können, um uns die Seele Floridas zu präsentieren.

Strandbar Florida

Strand von Tybee Island

Strand von Tybee Island

Vierter Halt: St. Augustine (Florida)

St. Augustine gilt als älteste Stadt der USA – und die St. Augustiner sorgen auch dafür, dass du es merkst! „The Oldest House“, „The Oldest Jail“ oder „The Oldest Drugstore“, man kann aus fast allem eine Sehenswürdigkeit machen 🙂 Nichtsdestotrotz ist St. Augustine irgendwie charmant, denn trotz aller Showmacherei findet man hier auch viele kleine Shops und Eisdielen mit dem gewissen Etwas, überall spielt Live-Musik und man kann so ziemlich in jede Richtung essen, die einem einfällt. Empfehlung hier: Mac & Cheese mit Steak in The Prohibition Kitchen.

Fünfter Halt: Alligator Farm (Florida)

Sobald exotische Tiere ins Spiel kommen, wippe ich plötzlich von kindlicher Vorfreude gepackt mit den Füßen auf und ab, denn ich könnte tatsächlich Stunden damit zubringen zu beobachten, wie Vögel ihr Nest bauen oder wie Otter auf der Wasseroberfläche treiben. Mein Highlight daher: die Alligatoren!

Unser erstes Reptilientreffen hatten wir im St. Augustine Alligator Farm Zoological Park, einer Art Themenzoo mit integrierter Hochseilgartenlandschaft über den Gehegen der Alligatoren und Krokodile. Wer auf jeden Fall Alligatoren sehen will, wird hier hundertfach fündig, denn es wimmelt nur so vor Zähnen, Lederhaut und Krallen! Auf den Drahtseilakt haben wir zwar verzichtet, dafür war die Fütterung ziemlich beeindruckend, bei der die Tiere aus dem Wasser geschossen kommen, um sich die angebotenen Ratten zu schnappen.

AlligatorenAlligator Farm - St. AugustineVögel beim NestbauAlligator

Trotz aller Action und Schauwerte bleibt das Ganze ein Zoo und weil uns Tiere in Freiheit besser gefallen, setzten wir unter die Space Odyssee, die blauen Berge und die Flower-Power-Zentrale ein weiteres Gator-Ziel auf unsere Liste für die nächsten Tage …

– FORTSETZUNG FOLGT –

 

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2 Gedanken zu “#USA: Südstaaten-Tagebuch || Part One

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