Freudenfeuer für ein Märzkind

Zurück aus der Fremde und endlich zurück im Wolkenkuckucksheim. Und weil wir gerade bei ‚zurück‘ sind: Bis ich euch mit in ferne Länder nehme, gehe ich mit euch zurück und feiere noch einmal meinen Geburtstag …

Geburtstag

Was macht ein Märzkind, das den Sommer-Gartenparty-Feierern die Möglichkeit zu Sommer-Gartenpartys neidet? An meinem Geburtstag lockt das graue, feuchtkalte Draußen kaum jemanden und doch wollte ich dieses Mal im Grünen feiern. Wenn es kalt ist, muss man es sich eben warm machen …

Die Location

Und schon fügt sich das Dorfkind in sein Element und agiert, wie es schon seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wird: Es borgt sich alles zusammen, fordert Gefallen ein und bittet jeden im Austausch für ein Bier um eine helfende Hand 🙂

Das Zuhause meiner Kindheit liegt wunderschön in einem riesigen Garten, umringt von Walnussbäumen. Zwischen diesen stand am Tag des Fests ein von Freunden geliehenes Zelt; gerüstet mit Heizlüftern und Windschutz gegen die empfindlichen Frühjahrsgrade. Vor dem Zelt wand sich ein Sitzkreis aus mit Decken gepolsterten Strohballen um eine metallene Feuerschale – das heimelige Zentrum!

Im Zelt waren Stühle und Sofas, Tische zum Essen, die Musik, die Kuchenparade, Getränke und später das Bierfässchen aufgebaut. Ich finde es besonders charmant, wenn es viele kleine Sitzecken gibt, die sich automatisch immer wieder neu bestücken, sodass jeder mit jedem ins Gespräch kommen kann.

SitzeckeZelt

Das Essen

Meine Einladung ließ meinen Gästen – die mal von weit, mal von ganz nah anreisten – die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob sie schon nachmittags zu Kaffee und Kuchen oder erst abends zum BBQ eintreffen wollten. Das Gute an einem Grillbuffet ist, dass es sich bis ins Endlose ausweiten lässt, aber auch nur mit den Basics funktioniert.

Für Snacks zwischendurch standen jederzeit angespitzte Holzspieße mit gekräutertem Stockbrotteig sowie Butterkekse, Schokotafeln und Marshmallows für S’mores bereit. Auch hier gilt der Dank der Gastgeberin den Backelfen, Grillzangenvirtuosen, Dipmischern, Kaffeebrühern …

S'MoresGrillStockbrot

Die kleinen i-Tüpfelchen

Aus „schön“ kann „wundervoll“ werden, wenn man diesen klitzekleinen Schritt weitergeht und sich fragt: „Was würde ich mir als Gast wünschen?“ oder „Wodurch würde ich mich fühlen, als hätte man sich für mich Mühe gegeben?“.

Ich finde es unglaublich gemütlich, ins Feuer zu schauen, es zu riechen und mich davon hypnotisieren zu lassen. Deshalb habe ich mir neben der Feuerschale noch eine Feuersäule von guten Freunden geborgt (klingt genauso toll, wie es aussieht). Dazu beleuchteten Kerzen und Fackeln den Weg zum Haus. In einer aufgestellten Truhe lagen Wolldecken, in die man sich einwickeln konnte, als die Dämmerung einsetzte.

Noch ein Hinweis:
Bei offenem Feuer im Garten sollte man am besten der örtlichen Feuerwehr Bescheid geben und sich erkundigen, ob man ab einer bestimmten Feuergröße eine Genehmigung braucht.

DeckenFeuerstelleSchurkenFeuersäule

Ich bin unglaublich froh, dass wir die Feier trotz aller Bedenken („Oh je, es darf nur nicht regnen!“) genau so gemacht haben, wie sie war – ich würde nichts ändern wollen. Und hätte ich im tiefsten Winter Geburtstag gehabt, hätte ich vielleicht einen Mini-Weihnachtsmarkt mit Schmalzkuchen und Glühweinstand draus gemacht …

Und zum Schluss:

Vielen Dank an alle, die diesen Tag zu einer so besonderen Erinnerung für mich gemacht haben – ihr seid die Besten!

Feuer

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