Sukkulent

Pflanzen – die besten Mitbewohner

Zuhause im Grünen (oder auch: Grün im Zuhause)

Wenn man als Landkind in die Stadt zieht, fehlt plötzlich was: GRÜN! Kein Park kann gegen Wälder anstinken, keine Rasenfläche gegen eine Wildblumenwiese. Im Augenblick bin ich allerdings noch viel zur sehr mit den Annehmlichkeiten, der Vielseitigkeit und dem multikulturellem Essen der Großstadt verbändelt, um ernsthaft über ein Häuschen mit Großformatgarten mit Wasserlilienteich nachzudenken. Der Kompromiss: viele, viiiele Zimmerpflanzen!

Je Menge Zimmerpflanzen

Ich hatte nie ein Händchen für die Aufzucht (anders: das blanke Überleben!) von Zierpflanzen, dabei geben sie einem Zuhause so viel Charakter! Statt all meine Schränkchen und Tische mit Teelichtern vollzustellen, habe ich nach dem Umzug in meine Wohnung beschlossen, dass ich einen neuen Versuch starte – und zwar dieses Mal richtig. Ich habe viel gelesen und mir Rat von hobbygärtnernden Freunden geholt. Dann kamen die ersten anfängerfreundlichen Pflänzchen Marke „Nicht-tot-zu-kriegen“. Ich bin nach wie vor kein Experte, aber ich lerne weiter und hey, es sind noch alle am Leben, das ist doch schon mal was!

Hier ein kleiner Blick in mein Gewächsheim.

Die meisten meiner Pflanzen mögen helle Standorte ohne direktes Sonnenlicht; da sind lichtdurchflutete Räume ideal. Kakteen und Sukkulenten vertragen logischerweise mehr direkte Sonne und schlagen sich daher auch ziemlich gut auf der Fensterbank zur Südseite. Die Pflanzenarten, die sich auch im Schatten ganz wohlfühlen, stelle ich hin und wieder für einen Tag ans Fenster, damit sie etwas Sonne tanken können. Braune Blätter können ein Zeichen dafür sein, dass die Pflanze zu viel Sonne abbekommen hat (sofern gießtechnisch alles passt).

Fast keine Zimmerpflanze verträgt Staunässe, sprich nasse Füße am Boden des Topfes. Idealerweise haben alle Blumentöpfe ein kleines Loch und etwas Abstand zum Übertopf, sodass die Wurzeln nach dem Gießen nicht im Wasser stehen. Besonders Kakteen und Sukkulenten sind da sehr empfindlich – klar, Wüstenpflanzen. Generell kann man sagen: Je dicker und fleischiger die Blätter, umso länger können sie Wasser speichern und umso sparsamer muss die Pflanze gegossen werden.

Die Anleitung für das Terrarium auf dem Bild gibt’s übrigens auch auf meinem Blog!

Raindrop

Zugegeben: Ich bin mittlerweile ein klein bisschen süchtig. Ich hole mir meine Mitbewohner aus dem Blumenladen, als Schößlinge und Ableger von Freunden und hin und wieder sogar aus dem Supermarkt. Ich finde, dass jede kahle Ecke und jedes ungenutzte Regal mit ein bisschen Grün gleich viel lebendiger, heimeliger und stilvoller wirkt.

BogenhanfOrchideeFicus Ginseng und Glücksfeder

Wenn du dein Zuhause auch liebend gern mit ein paar Kakteen, Hänge- oder Kletterpflanzen füllen würdest, du aber einfach einen Quickstart ohne lange Recherche hinlegen willst, kann ich folgende Pflanzen empfehlen: Die Glücksfeder ist praktisch unbesiegbar! Wenig Sonne, einmal die Woche ein ordentlicher Schluck Wasser und das war’s im Prinzip schon. Wie man auf dem letzten Bild sieht, arbeitet meine Glücksfeder gerade an neuen Trieben – so falsch kann dieses Rezept also nicht sein.

Was immer geht: Sukkulenten und Kakteen. Nur nicht übergießen und schon läuft’s. Und man kann sie sogar ganz einfach vermehren, indem man kleine Stecklinge abtrennt und einpflanzt – easy peasy!

 

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