Cold Brew mit Mandelmilch und Ahornsirup

Cold Brew

Der hippe Wachmacher für zu Hause!

Kaffee ist super! Aber Kaffee ist heiß. Ist zwar generell auch super, aber bei 30 Grad im Schatten vielleicht dann auch wieder nicht. Bisher blieb uns im Sommer nur der Eisdielenklassiker: dünner Kaffee mit einer Kugel Vanilleeis und Sprühsahne. Aber das geht besser! Das denken sich auch gerade alle trendigen Cafés und Kaffeebars und setzen in schnörkeliger Kreideschrift COLD BREW auf die Tafel. Und der ist so viel mehr als kalter Kaffee … Aber ganz ehrlich: Das können wir auch selber machen!

Cold Brew mit Mandelmilch und Ahornsirup

Der Name Cold Brew, also „Kaltgebrühtes“, ist eigentlich nicht ganz richtig, denn zum Brühen braucht man natürlich heißes Wasser. Der Witz an Cold Brew ist aber, dass man die frisch gemahlenen Bohnen mit kaltem Wasser aufgießt und extrem lang ziehen lässt. So entsteht eine spritzigere Kaffeeversion, die mindestens so vollmundig, aber nicht ganz so bitter ist wie die heißgebrühte.

Bonus: Um Cold Brew zu Hause anzusetzen, braucht man kein teures Schickimicki-Equipment. Im Grunde reicht ein großes Glas mit einem Kaffeefilter. Von da aus kann man so expertig aufbauen, wie man will.

Hier ist, was ich benutzt habe:

  • eine Kaffeemühle (sieht einfach zu cool aus!)
  • eine French Press (gibt’s schon für ein paar Euro zum Beispiel bei IKEA)
  • einen normalen Kaffeefilter

Außerdem brauchst du:

  • 100 Gramm grob gemahlenes Kaffeepulver
  • 1 Liter kaltes Wasser

Easy, oder? Auf geht’s!

Natürlich spricht überhaupt nichts dagegen, sich gemahlenes Kaffeepulver aus einer Rösterei oder einem Café zu holen. Selbermahlen macht aber einfach viel zu viel Spaß und riecht soooo gut! Vielleicht hat Omi ja noch eine Retro-Mühle im Schrank stehen. Wichtig ist, dass die Bohnen grob gemahlen werden – da sind sich die Experten einig.

Kaffeebohnen mahlen für Cold BrewCold_Brew_Mahlgrad_Wolkenkuckucksheim

Das Pulver kommt als erstes in die French Press. Langsam und in kreisenden Bewegungen (soll sich ja alles gut verteilen) gießt du dann das Wasser auf. Du kannst auch gerne ein paar Mal umrühren. Dann muss das Gebräu 12 Stunden lang ziehen (ACHTUNG: Noch nicht den Siebstempel der French Press runterdrücken! Das kommt später.).

Kaffeepulver und Wasser kommen in die French PressCold_Brew_Aufguss_Wolkenkuckucksheim

Nach 12 Stunden kannst du jetzt langsam den Stempel mit dem Sieb nach unten drücken. Weil das Pulver die ganze Zeit im Wasser rumgeschwommen ist, haben sich ein paar Schwebstoffe gelöst. Deshalb habe ich meinen Kaffee einfach noch mal durch einen normalen Kaffeefilter gegossen.

Langsam den Siebstempel der French Press nach unten drückenDank Filter keine Krümel im Cold Brew

Das Kaffeepulver saugt etwas der Flüssigkeit auf, deshalb kommt am Ende noch mal so viel Wasser dazu, dass du wieder einen Liter zusammenhast.

Das war’s schon!

Du kannst entweder gleich losschlürfen oder du stellst deinen Cold Brew noch eine Runde kalt. Natürlich kommen auch noch ein paar Eiswürfel dazu. Außerdem kannst du dein Trendgetränk nach Lust und Laune veredeln. Manche mögen einen Spritzer Zitrone, Grapefruit oder Tonic dazu.

Tipp: Statt normalen Eiswürfeln habe ich übrig gebliebenen Kaffee in eine Eiswürfelform gegossen und ins Gefrierfach gestellt. So verwässert der Eiskaffee nicht und bleibt trotzdem kühl!

In meinen Cold Brew kommen ein Schuss Mandelmilch (es geht auch jede andere Milch) und ein großzügiger Löffel Ahornsirup. Und wenn du magst, darfst du dir natürlich auch gern Vanilleeis und Sprühsahne gönnen 😉

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