DIY – Terrarium

Winzige Dinge haben oft eine besondere Anziehungskraft. Und weil sie meist so zerbrechlich und schutzbedürftig sind, finde ich, dass sich jeder von uns um mindestens eine klitzekleine Sache kümmern sollte – egal, ob um eine LEGO-Stadt, Mini-Törtchen oder einen Baby-Hamster! Ich mache den Anfang und gehe meinem lange gehegten Pinterest-Wunsch nach: Ich bastle mir ein Terrarium mit Winzlingspflänzchen!

Mein Weg zum Terrarium

Es geht los mit den Dingen, die man für das Projekt benötigt:

Was du dafür brauchst ....jpg

Je nach Anleitung der Profis braucht man mal mehr, mal weniger Materialien. Meine persönliche Auswahl, die du hier siehst, hat super gut funktioniert.

Sukkulentenparade.jpg

Die Pflanzen, die ich verwendet habe, sind Stecklinge, die ich von einer Bekannten bekommen habe (links: Dachwurz, mittig: Aloe Vera) und ein kleiner Kaktus von IKEA (rechts).

Ein schicker Behälter aus Glas muss her.jpg

Ich habe meinen Glasbehälter online bestellt, aber es funktionieren auch Goldfischgläser, bauchige Schalen, ausrangierte Laternen für Kerzen …

Keine nassen Füße!

Je nach Quelle findet man viele, viele verschiedene Anleitungen für ein Terrarium, aber alle haben eins gemeinsam: Man braucht eine gute Drainage, damit das Gießwasser abfließen kann. Logisch: Kakteen und Sukkulenten mögen’s heiß und trocken und vertragen deshalb keine Staunässe. Meine Drainage besteht aus einer Mischung aus Kieselsteinen und Kohle (Aktivkohle ist sehr porös und hat deshalb eine große Oberfläche – perfekt als Abfließhilfe und wird auch in Teichen und Aquarien verwendet). Danach kommt eine Schicht Moos aufs Kies-Kohle-Bett.

Kies und Kohle - tolle Mischung.jpg

Aktivkohle bekommt man im Gartencenter oder in Geschäften für Aquariumbedarf.

Ohne Moos nix los.jpg

Das Moos macht sich nicht nur hübsch als Zwischenschicht, sondern funktioniert auch wie ein Schwamm, der das Wasser aufsaugt.

Home sweet home

Jetzt, wo die sanitären Einrichtungen geschaffen sind, brauchen die Pflänzchen ein Nest. Dafür habe ich erst eine dünne Schicht Pflanzengranulat eingestreut und dann eine dickere Schicht aus Blumenerde. Beides zusammen sollte so bemessen sein, dass die Pflanzen genug Platz für ihre Wurzeln haben, aber gleichzeitig nicht an die Decke des Gefäßes stoßen.

Über das Moos kommt eine Schicht Pflanzengranulat.Geerdet!

Endlich ist Zeit für die Bewohner! Damit sie sich in ihrer neuen Umgebung gut entfalten können, habe ich die Wurzeln etwas aufgelockert. Dann schlüpfen sie in die vorbereiteten kleinen Mulden, die ich in die Erde gedrückt habe. Mit etwas zusätzlicher Erde gut festdrücken! Damit’s etwas hübscher aussieht, habe ich zum Schluss noch ein paar von den Kieselsteinchen drübergestreut.

An die LuftAb ins Beet!

Wichtig: Behutsam gießen! Es reicht, wenn die Pflanzen alle paar Wochen etwas Wasser bekommen. Viel wichtiger ist jede Menge Sonnenlicht – das lieben sie!

Prost!.jpg

Tadaa!

Jetzt bist du dran: Lass einen Kommentar da, welchem zwergenhaften Projekt du dich angenommen hast! Gemeinsam lassen wir die ganz Kleinen ganz groß rauskommen 😉

Eingezogen

Gut aufgestellt.jpg

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2 Gedanken zu “DIY – Terrarium

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